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So schmeckt es in Concordia Sagittaria


So schmeckt es in Concordia Sagittaria

Concordia Sagittaria ist 20 km von Caorle entfernt und lohnt unbedingt einen Besuch. Nicht nur wegen seiner großen historischen, kulturellen und archäologischen Bedeutung, sondern auch, weil es dort so gut schmeckt! Sie sollten unbedingt die köstlichen Spezialitäten des Städtchens probieren – Rezepte, die seit Generationen eifersüchtig gehütet werden, wie z.B. der Baccalà alla concordiese o mantecato, (Stockfisch nach Concordia-Art oder Stockfisch-Püree.)

Natürlich gibt es in Concordia auch Gerichte für besondere Gelegenheiten oder Feiertage, wie etwa die „Brondua“, die traditionell für Christi Himmelfahrt zubereitet wird (40 Tage nach Ostern): Es handelt sich um eine aus der bäuerlichen Tradition stammende Wurst aus Schweinezunge und Schweinehack, deren Ursprünge in der Republik von Venedig liegen. Die Wurst muss drei, vier Stunden lang kochen und wird dann heiß und in Scheiben geschnitten serviert. In Concordia Sagittaria wird eine besonders aromatische Version davon hergestellt – mit Nelken, Zimt und Knoblauch! Besonders gut schmeckt sie übrigens mit Meerrettich. 

Doch die wahre, unumschränkte Königin der Küche von Concordia ist der geräucherte Hering, „Renga“ genannt. Man serviert ihn auf einer Scheibe warmen Röstbrots oder mit Polenta. Der Hering wird jedes Jahr in der Fastenzeit vor Ostern gefeiert – mit einem Wettbewerb namens „La Renga d’Oro“ (Goldener Hering), bei dem die besten Gerichte auf Heringsbasis prämiert werden, die von allen Restaurants und Trattorien im Ort, aber auch von den Food-Ständen des Wettbewerbs angeboten werden.

Aber wie bereitet man diese „Renga“-Filets eigentlich zu? Hier ein Rezept:

HERINGSFILETS

Zutaten für 4 Personen

  • 4 geräucherte Heringe
  • 8 Scheiben Polenta
  • Sonnenblumenöl
  • Petersilie
  • Pfefferkörner
  • Knoblauchzehen

Zubereitung

Die Heringe zwei Tage lang wässern; dabei das Wasser immer wieder erneuern. Anschließend in Wasser oder Milch fünf Minuten kochen, häuten und filetieren; dabei so viele Gräten wie möglich entfernen. Die Filets in eine feuerfeste Form geben und mit Sonnenblumenöl, Petersilie, Pfefferkörnern und dem grob gehackten Knoblauch bedecken. Mindestens einen Tag lang ziehen lassen. Zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen und mit gerösteter Polenta servieren.

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