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Das Museums-Casone

Die Casoni der Lagune von Caorle sind absolut einzigartig und in gewisser Weise auch ein Symbol für die überaus enge Verbindung, die wir Caorlotten stets mit der Natur unseres Landes eingegangen sind. 

Es handelt sich um ganz spezielle Hütten, die als Schutzhaus, Geräteschuppen und Wohnraum für die Fischer genutzt wurden. Mitsamt ihren Familien verbrachten die Fischer dort bestimmte Zeiträume während des Jahres, z.B. von September bis Dezember, in der Zeit der sogenannten „Fraìma“, wenn praktisch ganz Caorle in die Lagune zog, um Fische zu fangen, die im Herbst aus den Lagunenbecken in Richtung Meer ziehen.  

Ein Casone hat ein schilfgedecktes Dach, normalerweise eine Eingangstür und zwei Fenster, einen einfachen Fußboden, der oft nur aus Lehm besteht, sowie einen Ofen mitten im Raum. 

Am Ortseingang von Caorle wurde im Parco del Pescatore getreu der lokalen Bautradition neu ein Modell-Casone errichtet, damit die Erinnerung an die Welt von früher nicht verloren geht.  

In der Lagune von Caorle stehen aber auch heute noch echte Casoni, oft einsam und weit voneinander entfernt, um die Fischgründe besser kontrollieren zu können, manchmal aber auch in Gruppen zusammen, wie z.B. in Falconera oder auf der Isola dei Pescatori am Zusammenfluss der Kanäle Palangon und Nicesolo (der auch Canalon genannt wird). 

Möchten Sie mehr darüber erfahren? In diesem PDF werden ein Casone und die ursprünglichen Eigenschaften beschrieben.

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